Unternehmensprofil

Die ID Suisse AG (Information und Dokumentation im Gesundheitswesen) verkauft  Qualitätswerkzeuge für medizinische Dokumentation und Gesundheitsökonomie in Spitälern, Versicherungen  sowie Forschungseinrichtungen und realisiert darüber hinaus Gutachten und Forschungsprojekte im Gesundheitswesen.
 
ID kooperiert mit mehr als 110 Anbietern medizinischer Softwaresysteme und fungiert als autorisierter Partner der Friedrich-Wingert-Stiftung für die Pflege des Wingert-NC, der Behandlungsklassifikation ICPM sowie dazugehöriger Softwaretools.
 
ID offeriert Standardsoftware für die Codierung von Diagnosen und Behandlungen in den verschiedensten Klassifikationen, Grouper für die Entgeltermittlung in Fallpauschalen-basierten Abrechnungssystemen (wie z. B. SwissDRG oder LKF) sowie Systeme zur Leistungsanalyse und Arzneimitteltherapiesicherheit.
 
Eine Kernkompetenz des Unternehmens liegt im Management medizinischer Terminologie. Für die Entwicklung des medizinisch-semantischen Netzes ID MACS® wurde in jahrelanger Detailarbeit die gesamte medizinische Fachsprache in ihre einzelnen Wortbestandteile zerlegt und maschinenlesbaren Indizes zugeordnet. Die linguistischen Arbeiten der ID wurden dazu seit 1985 u. a. mit den Ansätzen von Prof. Wingert, CEN und GALEN methodisch weiterentwickelt.
 
Mit dem Terminologieserver ID LOGIK® stellt ID Dienste bereit, die der Modellierung, Steuerung und Analyse von Prozesswissen unter Nutzung des etablierten Referenzwissens in ID MACS® dienen. Diese Funktionen lassen sich für die kontextgesteuerte Dokumentation oder das Auslösen von order entries in den klinischen Applikationen anderer Anbieter nutzen. Auf diese Weise definierte Prozesse können ohne Veränderung der Datenmodelle mit neuen Inhalten versehen werden, da sie sich bei der Dokumentation auf begriffliche Konzeptstrukturen stützen. Zu derartigen Diensten zählen u. a. das Indizieren von Texten, das Ordnen von Klassifikationen und Konzepten, die Prüfung von Plausibilitäten und die Verbindung mit Referenzwissen. 
 
Softwarelösungen der ID sind derzeit in über 85 Spitälern in der Schweiz erfolgreich im Einsatz. Das Codiersystem ID DIACOS® sowie das Abrechnungssystem ID EFIX® wird darüber hinaus in rund 1.200 Kliniken in Deutschland, Österreich, Slowenien, Luxemburg und in China eingesetzt. 
 
Sämtliche international gebräuchlichen Nomenklaturen und Klassifikationen wie z. B. ICD-10-GM, ICD-10-SGB V, ICD-10 BMSG, ICD-10 WHO, ICD-9, ICD-9 BMAGS, OPS-301, ICPM 2.0, ICPM, CHOP, AO, QUADRA, KIKA, TNM, HV-BG-Schlüssel, Weller-Schlüssel, DKR, Wingert-NC u. v. m. wurden mit ID MACS® erschlossen und stehen in den Programmsystemen von ID zur Verfügung.